Kurz gesagt: Bowls sind für Büro-Catering deshalb praktisch, weil sie portioniert ankommen, keine Küche brauchen und verschiedene Ernährungsweisen in einer Lieferung abdecken. Die Reibung entsteht fast nie beim Essen, sondern bei Mengen, Allergenen und Kühlung.
Die drei Anlässe unterscheiden sich stark
Wer „Büro-Catering“ sagt, meint meist eines von drei Dingen – und die Planung ist jeweils eine andere.
Der Einzeltermin: Workshop, Kundentermin, Teamtag. Feste Personenzahl, feste Uhrzeit, einmalige Lieferung. Hier zählt Verlässlichkeit mehr als Auswahl.
Der wiederkehrende Team-Lunch: ein fester Tag pro Woche. Ab der dritten Woche wird Abwechslung zum Thema, sonst essen die Leute irgendwann nicht mehr mit.
Die Dauerverpflegung: Essen ist ständig im Haus, jeder nimmt sich, wann er will. Das ist kein Catering mehr, sondern ein Sortiment – und braucht Kühlkapazität vor Ort. Wie das bei uns funktioniert, steht unter Mitarbeiterverpflegung.
Wie viel pro Person?
Die häufigste Fehlkalkulation ist die Portionsgröße. Eine Faustregel, die in der Praxis trägt:
- Mittagessen als Hauptmahlzeit: eine Portion pro Person. Bei uns sind das 400 g bei den Poke Bowls oder eine volle Salatschüssel bei den Fresh Bowls.
- Ganztagstermin mit Frühstück: zusätzlich eine Frühstücks-Bowl pro Person – die wird morgens erfahrungsgemäß besser angenommen als Gebäck.
- Puffer: zehn Prozent aufschlagen, mindestens aber eine Portion. Wer knapp kalkuliert, hat am Ende eine Person ohne Essen – und das merkt sich das Team länger als das Menü.
Bei den Kalorien lohnt ein Blick, wenn nach dem Essen noch gearbeitet werden soll: Unsere Bowls reichen von 148 kcal bis 728 kcal. Ein Workshop-Nachmittag läuft mit einer leichten Salat-Bowl anders als mit einer Reis-Bowl. Alle Werte stehen im Vergleich unter Nährwerte aller Bowls.
Was es pro Person realistisch kostet
Als Orientierung, ohne Versand: Frühstücks-Bowls liegen bei 5,99 €, Poke Bowls bei 7,99 €, Fresh Bowls bei 8,99 €. Ein Mittagessen für zehn Personen landet damit bei rund 80 bis 90 €, ein Ganztagstermin mit Frühstück bei etwa 140 bis 150 €. Ab 55 € Bestellwert liefern wir versandkostenfrei per Express.
Das ist deutlich unter dem, was ein bewirtetes Catering mit Personal kostet, und deutlich über Belegtbrot-Niveau. Wer nur die reine Kalorienzufuhr bezahlen will, ist mit Bowls falsch beraten – wer will, dass das Essen tatsächlich gegessen wird, meist richtig.
Allergene sind der Punkt, an dem es schiefgeht
Bei einem Team von zwölf Leuten sitzt statistisch mindestens eine Person mit einer relevanten Unverträglichkeit am Tisch. Drei Dinge, die vorher geklärt sein sollten:
- Frag vorher ab, nicht vor Ort. Eine kurze Umfrage im Team ist unangenehmer als sie klingt – aber weniger unangenehm als jemand, der nichts essen kann.
- Verlange Allergenangaben pro Artikel, nicht pro Lieferung. Bei uns stehen sie auf jeder Produktseite und verbindlich auf jeder Packung.
- Deck die Grundfälle ab. Eine vegane und eine vegetarische Option reichen für die meisten Teams. Unsere Falafel Bowl ist vegan, die Veggie Egg Bowl vegetarisch.
Kühlung: die unterschätzte Voraussetzung
Frische Bowls sind Kühlware. Das heißt: Sie brauchen zwischen Lieferung und Essen einen Kühlschrank, und der ist im Büro fast immer zu klein. Zehn Bowls belegen ein komplettes Fach.
Praktisch bedeutet das: Liefertermin möglichst nah an die Essenszeit legen, oder vorher prüfen, wie viel Kühlraum wirklich frei ist. Wer regelmäßig Essen im Haus haben will, kommt um eigene Kühlkapazität nicht herum – dafür gibt es unser Bürokühlschrank-Konzept.
Ein Vorteil gegenüber warmem Catering: Gekühlte Bowls verzeihen Verzögerungen. Ein Meeting, das eine Stunde überzieht, ruiniert kein Buffet.
Lieferzeiten und Vorlauf
Wir liefern Montag bis Samstag, bundesweit im Kühlversand. Praktisch relevant ist der Vorlauf: Ein Termin am Montag will nicht am Freitagabend geplant werden. Wer einen festen wöchentlichen Rhythmus hat, löst das Problem einmal statt jede Woche neu.
Bei größeren Mengen oder festen Standorten sprich uns direkt an – die Konditionen für Firmen stehen unter Für Unternehmen.
Woran man einen brauchbaren Anbieter erkennt
- Portionsgenaue Lieferung. Wer in Schüsseln zum Selbstschöpfen liefert, verlagert die Arbeit ins Büro – und produziert Reste.
- Nachvollziehbare Herkunft. Wir produzieren selbst in Schleswig-Holstein, IFS-zertifiziert. Was drin ist, steht unter Zutaten und Herstellung.
- Geringe Abnahmemengen. Für ein Team von acht Leuten braucht niemand einen Rahmenvertrag über Paletten.
- Kurze Haltbarkeit. Drei bis vier Tage sprechen für frische Ware. Mehrere Wochen sprechen für Konservierung.
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Wie eine typische Belieferung abläuft, welche Sorten ins Büro kommen und was den Preis bestimmt, steht auf der Seite Mitarbeiterverpflegung. Das gesamte Sortiment findest du bei den Bowls.